Angebot

Was ist ein Angebot?

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Mit einem Angebot reagiert ein Anbieter – Händler oder Dienstleister – auf die Nachfrage eines Kunden. Mit dem Angebot legt er für einen bestimmten Zeitraum fest, welche Menge oder welchen Umfang seines Portfolios er zu einem bestimmten Preis anzubieten bereit ist.

Nach dem Angebot folgt die Rechnung. Diese kannst du mit rechnung-erstellen.de ebenso komfortabel und kostenlos wie Mahnungen mit mahnung-schreiben.de erstellen.

 

Was gehört auf ein Angebot?

Die wesentlichen Bestandteile des Angebots sind natürlich die genaue Bezeichnung der Ware oder Dienstleistung (ggf. mitsamt einer Beschreibung der enthaltenen Details) und der zugehörige Preis. Daneben kann es optionale Vereinbarungen wie einen Rabatt oder ein Skonto enthalten oder Zusatzkosten wie Porto und Spesen aufführen.

In Deutschland sind auch mündliche Veträge gültig, ein Angebot muss deshalb nicht zwingend schriftlich vorliegen. Aber im Streitfall steht ohne Zeugen möglicherweise Aussage gegen Aussage, weshalb ein schriftliches Angebot Rechtssicherheit verschafft.

 

Die Freizeichnungsklauseln

Ein Angebot ist ein verbindliches Dokument, weshalb Anbieter sich mit sogenannten Freizeichnungsklauseln gern von Verpflichtungen befreien, die sie möglicherweise nicht erfüllen könnten: Wenn eine Ware zum Beispiel ausverkauft ist, lässt sie sich nicht mehr zum versprochenen Preis verkaufen – für einen solchen Fall gibt der Hinweis “Nur solange der Vorrat reicht” einen Ausweg.

Weitere übliche Freizeichnungsklauseln:

  • unverbindlich, ohne Gewähr, ohne Obligo, freibleibend
  • Lieferung vorbehalten
  • Preis vorbehalten, Preis freibleibend

Angebot

Immer empfehlenswert: Freizeichnungsklauseln

 

Angaben in einem schriftlichen Angebot

  • Name (ggf. Fimenname) und Adresse des Anbieters
  • Alle Positionen, die das Angebot umfassen soll, ggf. mit detaillierter Beschreibung, die dazugehörigen Preise
  • Bei Umsatzsteuerpflicht die zugehörige Umsatzsteuer
  • Ggf. Angebotsoptionen, die zwar nicht explizit angefragt wurden, das Gesamtangebot aber sinnvoll erweitern könnten (sollte auch explizit als optional gekennzeichnet werden)
  • Freundliche Grußformeln und ein Dank für das Interesse an deinen Produkten / Dienstleistungen
  • Angebotsbindefrist: Ist nicht verpflichtend, aber sinnvoll. Falls ein Kunde sich erst Monate nach der Angebotserstellung entschließt, das Angebot anzunehmen, ist mit der Angebotsbindefrist eine Preiserhöhung in der Zwischenzeit möglich. Der Hinweis “Das Angebot endet am …” heißt, dass ein Kunde dich nicht noch nach Jahren auf den versprochenen Preis festnageln kann.

 

Mit Billomat einfach und zeitsparend rechtssichere Angebote versenden

Mit einer Rechnungssoftware wie Billomat kannst du Angebote zeitsparend erstellen, die Software denkt für dich an alle Pflichtangaben. Angebotsvorlagen tragen das individuelle Design deines Unternehmens. Wenn du deine Waren und/oder Dienstleistungen im System abspeicherst, kannst du die angefragten Posten in einem neuen Angebot mit wenigen Klicks einfach hinzufügen.

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